Die Konferenz in Borowez (2002)

Wissenschaftlich-praktische Konferenz mit internationaler Beteiligung des Vereins „Private Psychiatrie“ · 7.–9. Juni 2002 · Borowez

Der Geist der Konferenz

Die Konferenz in Borowez machte aus dem Gespräch unter Kolleginnen und Kollegen gemeinsame klinische Orientierungspunkte: Dort wurden drei fachliche Konsensuspapiere verabschiedet, die Leitlinien für Beurteilung, Behandlung und Vorgehen geben. Im selben Zeitraum wurde auch die Frage der europäischen Zertifizierung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aufgeworfen.

Programmhöhepunkte

  • Konsens zu Demenzen – Definition, Klassifikation (ICD-9, ICD-10 und nach Ursachen) und Strategien der medikamentösen Behandlung, auch bei Verhaltens- und psychischen Symptomen.
  • Konsenserklärung zum empfohlenen Vorgehen bei der Behandlung von Abhängigkeiten, verabschiedet am 9. Juni 2002 – Abhängigkeit als chronisch-rezidivierende Störung bio-psycho-sozialer Genese; multimodale Behandlung unter psychiatrischer Leitung; individueller Behandlungsplan und eine Mindestdauer von drei Monaten.
  • Konsenserklärung zur Versorgung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit gefährlichem Verhalten – fachliche Risikobeurteilung, Prävention und rechtlicher Rahmen der Zwangsbehandlung.

Teilnehmende

Niedergelassene Psychiaterinnen und Psychiater, mit internationaler Beteiligung.

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